Melkonyan



Bei Josef Beck am 27.08.2014

Bei Josef Beck

Am 27.08.2014 waren wir, meine Frau und ich, bei Josef eingeladen. Luise Haver war auch dort. Wir haben dort einen schönen Nachmittag verbracht. Josef hat uns dann auch seinen  Kellerraum, in dem er den Honig bearbeitet, gezeigt. Der voll geflieste Kellerraum ist mit Geräten ausgestaltet, die vollautomatisch arbeiten. Alles hat  er selbst gebaut, und mit Hilfe seines Schwagers werden alle Geräte elektronisch gesteuert. Die Honigzargen sind 2/3 Maß, so ähnlich wie Dickwaben, und werden nur für die Honiggewinnung benötigt. Das Schleudergerät ist mit einem Schlauch an der Pumpe und von der Pumpe an den Behälter, wo der Honig gerührt wird, angeschlossen. Josef Beck hat die Geräte so gestaltet, dass er auch, wenn er älter ist, ohne Schwierigkeiten  arbeiten kann. Der Honig wird nach der Schleuderung durch die Pumpe in das Rührgerät transportiert. Die Entdecklung der Waben wird nicht mit der Entdecklunsgabel sondern mit der selbst gebauten, senkrecht aufgestellten Entdecklungsmaschine durchgeführt. Das Entdecklungsmesser wird auf 60 Grad erwärmt. Die Schleuder ist eine selbstgebaute und elektronisch gesteuerte Vierwaben-Selbstwendeschleuder.

Arbeitsablauf: Die Behälter mit den Honigwaben werden in den Keller gebracht. Die Honigwaben werden einzeln über die Entdeckelungswanne eingesetzt und einzeln in die dafür gebaute Entdeckelungsmaschine gesteckt und nach unten an das Messer geschoben. Das Messer wird auf 60Grad erwärmt und wird die Wabe entdeckelt. Die entdeckelten Waben werden in Vierwabenschleuder gelegt und das Gerät eingeschaltet. Das Gerät arbeitet vollautomatisch, erst langsam und danach schneller bis zu einer bestimmten Zeit. Danach dreht sich die Schleuder in die andere Richtung, wobei die Waben sich zur anderen Seite legen. Nach einer bestimmten Zeit schaltet die Maschine automatisch aus. Der geschleuderte Honig fließt durch das Sieb in den Hobbock. Ist der Hobbock voll, fließt der Honig in einen dafür bestimmten Behälter, der an der Pumpe angeschlossen ist. Nachdem der Behälter voll ist, wird die Pumpe eingeschaltet und der Honig in den Rührbehälter eingepumpt, bis der Behälter voll ist. Danach wird die Rührmaschine eingeschaltet. Sie läuft und schaltet sich tagelang vollautomatisch ein und aus, bis der Honig anfängt, zu kandieren. Danach wird der Honig in den Hobbock eingefüllt und anschließend in den Abfüllbehälter. Danach wird der Honig in die Gläser abgefüllt.


 

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