Melkonyan



Aufgabe meiner Imkerei

Die Schmerzen in meiner rechten Hüfte waren seit 2000 erträglich, und aus diesem Grund habe ich mich nicht operieren lassen. Als wir im September 2014 in Istanbul auf meiner Geburtsinsel Büyükada eine Woche Ferien gemacht haben, habe ich mich übernommen. Trotz der erträglichen Schmerzen ging ich sehr lange Strecken und habe sogar die zwei Hügel, Hristos und Aya Yorgi, bestiegen. Alles was ich gemacht habe, hat meiner Hüfte nicht gut getan. Im März 2015 habe ich den Rasen in unserem Garten geschnitten und wollte danach vertikutieren. Am nächsten Tag konnte ich nicht mehr schmerzfrei gehen, meine Hüfte machte nicht mehr mit. Ich habe mit entschlossen, mich operieren zu lassen. Der Sommer kommt, die Bienen brauchen Betreuung, wer soll dies alles machen, ich? Ich habe kurz und bündig beschlossen die Imkerei aufzugeben. Ich habe zuerst unseren Sohn gefragt, ob er in Münster die Imkerei weiterführen möchte. Leider kann er das nicht, da ihm die Zeit dazu fehlt. Ich habe meinen Imkerkollegen Josef Beck gefragt und habe ihm meine drei Bienenvölker mit dem gesamten Arbeitsmaterial übergeben. Anfang April kam er mit seinem Sohn und seinem Neffen, und sie haben die im Bienenhaus lagerndenZargen, die leeren Waben, die Futterwaben und alles was zur Imkerei gehört in ihren Anhänger gepackt, die nicht brauchbaren Sachen vom Bienenstand in die Säcke gepackt und zur Mülldeponie gebracht. Eine Woche später brachte Josef seine Kunststoffzargen mit und setzte die Völkerin die Kunststoffzargen um. Am Abend des 16. April kam Josef zu uns und hat die Fluglöcher zugemacht und kam am nächsten Morgenund holte die drei Bienenvölker ab. Wir beide sind in der Nähe von Stromberg zu einem Bauernhof gefahren und haben die drei Bienenvölker neben die anderen aufgestellt. Am Samstagmorgen 18. April kam Josef mit seinem Sohn und seinem Bruder zu uns. Sie haben alles, was in meinem Bienenhaus im Garten war, ausgeräumt, die brauchbaren Geräte mitgenommen, den Rest zur Mülldeponie gefahren und kamen wieder zurück, um die restlichen Sachen wie Schleudergerät, Hobbocks, Rührgerät und Honiggläser mitzunehmen. Somit habe ich keine Bienenvölker mehr zu betreuen und kann in Ruhe operiert zu werden.


 

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