Melkonyan



Armenien im September 2012

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Reise nach Armenien im Jahre 2012


Reiseveranstallter                             : Gebeco
Reisedauer                                          : Von Samstag 15.09.2012 bis Sonntag 23.09.2012
Reiseziel                                              : Flug nach Erevan/Armenien
Fluggesellschaft                                  : Austrian Airlines (Tyrolean Airways)
Hinflug                 von Düsseldorf      : Am Samstag 15.09.2012 um 20:05 Uhr, Ankunft Wien um 21:45 Uhr, Abflug 
von Wien um 22:20 Uhr, Ankunft in Erevan am Sonntag 16.09.2012 um 03: 35 Uhr
Rückflug              von Erevan            : Am Sonntag 23.09.2012 um 04:25 Uhr, Ankunft Wien um 06:05 Uhr, Abflug
Wien um 07:05 Uhr, Ankunft in Düsseldorf um 08:40 Uhr
Mitreisende                                         :  Harutyun
Mahlzeiten                                          : Vollpension
Reiseablauf                                         : Siehe unten. Reiseleiterin Nelly Piliposyan

1. Tag Samstag: Anreise nach Armenien. 15.09.2012
Flug über Wien am späten Abend nach Erevan.
2. Tag Sonntag: Das Zentrum der armenischen Kirche. 16.09.2012 Übernachtung Hotel Erebuni

Bei Ankunft am frühen Morgen wurden wir von der Reiseleiterin Nelli empfangen und zum Hotel Erebuni (ursprünglich von uns gebucht das Aviatrans) gefahren. Nach einer Erholungspause begann unsere Stadtrundfahrt durch die 1.200 m hoch gelegene Stadt. Wir sahen eine geschäftige Metropole an den Ufern des Flusses Hrazdan. Auf der Fahrt zum Kloster Edschmiatsin kamen wir am Dorf Musaler vorbei. Das dortige Memorial wurde zum Symbol für den armenischen Überlebenskampf. Hier haben wir uns auch an den Roman «Die vierzig Tage des Musa Dagh« von Franz Werfel erinnert. In Edschmiatsin, dem Zentrum der armenisch-gregorianischen Kirche, haben wir die Kathedrale besucht, deren Bau Christus an dieser Stelle mit einem goldenen Hammer angezeigt haben soll. Wir haben das Glück gehabt, dass an diesem Tag „Tag des Kreuzes“ war und den Katoghigos (Kirchen-oberhaupt aller Armenier weltweit) bei der Messe erleben durften. Danach haben wir die Kirchen der heiligen Gajane und der heiligen Hripsime besucht. Dann haben wir die Kirchenruine Zvartnots, einst eine monumentale Rundkirche aus dem 7. Jh., die einem Erdbeben zum Opfer fiel, besucht. Am Abend wurden wir in Erevan in das Restaurant Ellen gebracht, und dort haben wir die traditionelle armenische Küche genossen. Anschließend sind wir kurz durch die Stadt gegangen und haben in einem Cafe Wein getrunken.

3. Tag Montag: Der biblische Riese. 17.09.2012 Übernachtung Hotel Erebuni
Wir fuhren durch das Ararat-Tal zum Kloster Chor Virap, von dem aus wir einen direkten Blick auf den majestätischen Ararat hatten. Der heilige Berg der Armenier, der sogar im Staatswappen verankert ist, liegt im historischen Westarmenien und somit auf türkischem Boden. Einer Legende nach wurde Gregor der Erleuchter 13 Jahre lang hier gefangen gehalten, um ihn vom christlichen Glauben abzubringen. Hier saß Gregor der Erleuchter im Finstern eingekerkert. Bis sich der König von ihm taufen ließ und Armenien christlich wurde. Noch heute sieht man den tief gelegenen Raum, der einst sein Verlies gewesen sein soll. Danach fuhren wir in völliger Einsamkeit zum auf einem kleinen Hügel inmitten hoher Berge befindenden armenischen Kloster - Noravank -. In dem Restaurant, das sich neben dem Kloster befindet, haben wir unser Mittagsessen eingenommen, welches wir selber bezahlt haben. Anschließend fuhren wir nach Areni, dem wohl schönsten Dorf des Landes, wo seit Tausenden von Jahren der gleichnamige trockene Wein gekeltert wird. Dort haben wir einige Jahrgänge von Weinen probiert. Am Abend haben wir in einem Restaurant im Keller gegessen und uns anschließend die Wasserspiele auf dem Platz der Republik angeschaut. 
4. Tag Dienstag: Entdeckungen in Erevan. 18.09.2012 Übernachtung Hotel Erebuni

Nach dem wir im Hotel gefrühstückt haben sind wir zum Denkmal „Mutter Armenien“ (Mayr Hayastan) gefahren. Von dort aus haben wir Erevan von oben gesehen. Danach fuhren wir zum Erebuni Museum, und anschließend besuchten wir die urartäische Festung Erebuni, die der Stadt Erevan ihren Namen gab.  Danach fuhren wir zum Matenadaran, hier befinden sich die beeindruckenden Handschriftensammlungen, die einen hohen ideellen Wert für Armenien hat.  Während unserer Besichtigung sahen wir nur einen kleinen Teil der 14.000 komplett erhaltenen Manuskripte und Bücher in wertvollen Ledereinbänden mit silbernen Ornamenten. Die kunstvollen, farbigen Miniaturen auf den Seiten sind Elemente der mittelalterlichen armenischen Kunst. Danach fuhren wir zu den Kaskaden. Bevor wir zur Brennerei fuhren, haben wir drei, Harutyun, Helga und ich, das Kinderbetreuungshaus ORRAN besucht. Die Kinder der armen Familien werden dort jeden Tag nach der Schule betreut und für die Zukunft vorbereitet. Wir haben die Spenden, die Kapriel Acikbas eingesammelt hatte, der Schulleiterin übergeben, dabei haben auch wir eine Spende geleistet. Danach wurden wir durch die Leitung zum Hotel gebracht. Kurz danach wurden wir und einige andere aus der Reisegruppe abgeholt, und wir wurden zur Cognacfabrik Ararat gefahren. Dort haben wir den armenischen 5-, 10- und 20-jährigen Weinbrand gekostet. Das Abendessen haben wir in einem Kellerrestaurant erhalten.

5. Tag Mittwoch: Erevan – Alaverdi. 19.09.2012 Übernachtung Dzoraget Hotel

In Aparan haben wir kurz angehalten und eine Fladenbrotbäckerei besucht. Danach ging es weiter in Richtung Alaverdi. In den Dörfern am Spitak-Pass wohnen vorwiegend Kurden und Jessiden. Hier haben wir einen Abstecher zum alten Friedhof Rja Taza, der mit seinen seltenen Pferdefiguren eine Besonderheit im christlich geprägten Armenien ist, gemacht. Anschließend fuhren wir in den Norden des Landes, wo im frühen Mittelalter unzählige Klöster und Kirchen entstanden sind. Wir besichtigten die Basilika des Klosters Odzun, die vermutlich aus dem 6. Jh. Stammt, danach das Kloster Haghbat, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Dort haben wir viele Chatschkare, fein ornamentierte Kreuzsteine, gesehen. Diese Chatschkare sind den Armeniern heilig und werden wie zu Stein gewordene Gebete still verehrt. Hier haben wir den Priester Hayr Asbeth Balyan kennengelernt. Da ich  ihm eine Spende gegeben habe, hat er in der Kirche für uns ein Kirchenlied gesungen. Danach fuhren wir nach Alaverdi zum Hotel Dzoraget, dessen Besitzer Tufenkyan ist. Abendessen im Hotel

6. Tag Donnerstag: Alaverdi - Sevansee – Erevan. 20.09.2012

Nach dem Besuch des Klosters Goshavank, in dem im 13. Jh. das erste Gesetzbuch des Landes verfasst wurde, kamen wir in den Höhenkurort Dilidjan, der inmitten von üppigen Laubwäldern liegt. Hier wurde uns das Mittagessen in einem Restaurant serviert. Nach dem Mittagessen fuhren wir über den Sevanpass zum Sevansee.

Unterwegs besichtigten wir im armenischen Kernland auf dem Friedhof von Noratus nochmals hunderte von Chatschkare, die hier als Gedenk- und Grabsteine dienen.

Der Sevansee »Blaue Perle« Armeniens liegt auf einer Höhe von fast 2.000 m und ist so einer der höchstgelegenen Seen der Erde. Auf einer Halbinsel befindet sich das Sevankloster aus dem 9. Jh., das nur über mehr als 200 Basaltstufen erreichbar ist. Mit Mühe sind wir alle nach oben gegangen und haben das Kloster besichtigt. Anschließend sind wir alle hinunter zum Restaurant gegangen und nach einem gemeinsamen Abendessen nach Erevan zurückgefahren. Gegen 20:00 Uhr haben wir Erevan erreicht.

7. Tag Freitag: Adlerhorste in den Bergen 21.09.2012 Hotel Erebuni

Heute fuhren wir zur Festung Amberd, die auf einem uneinnehmbaren Plateau unterhalb des höchsten Gipfels Armeniens, dem Aragats, auf 2.300 m Höhe ab dem 7. Jh. errichtet wurde. Unterwegs besichtigten wir die auf einem Platz aufgestellten armenischen Buchstaben. Die »Festung in den Wolken«, so Amberd wörtlich übersetzt, diente als sicherer Zufluchtsort. Davon zeugen noch heute die erhalten gebliebenen Ruinen, von denen sich eine faszinierende Aussicht auf den Ararat eröffnet. Nach einem Stopp in Saghmosawank (Psalmenkloster) aus dem 13. Jh., welches auf einem Hügel am Rande einer Schlucht gebaut ist, fuhren wir in die Kleinstadt Ashtarak zu einem Privathaus zum Mittagessen. Dort haben wir die armenische Gastfreundschaft aus der Nähe kennengelernt. Hier wurde für uns das würzige armenische Fladenbrot Lavasch gebacken. Auf dem Rückweg nach Erevan haben wir in Tsitsernakaberd (Schwalbenburg),  der Gedenkstätte für 1,5 Millionen unschuldiger Opfer des Genozids 1915, Halt gemacht.

8. Tag Samstag: Garni und Geghard 22.09.2012 Hotel Erebuni

Nach dem Frühstück fuhren wir zum auf einen mächtigen Basalt-Block oberhalb der Azatschlucht erbauten Garni, der hellenistische Tempel der Schönheit und Sonne, der dem Sonnengott Mithras geweiht war. Er wurde 1679 durch ein Erdbeben zerstört und erst in den 1970er Jahren wieder aufgebaut. Direkt daneben befinden sich eine mächtige Wehrfestung und der Sommerpalast der armenischen Könige. Nachdem wir Garni besichtigt haben, fuhren wir durch die Azatschlucht und erreichten das Höhlenkloster Geghard, das einst halb erbaut und halb in den Felsen geschlagen worden ist. Dort stehen mehrere Bienenstöcke des Klosters. In dieser Oase der Ruhe besuchten wir einen Gottesdienst und lauschten den sakralen Gesängen, die durch die außergewöhnliche Akustik des Chorraumes einzigartig wirkten. Wir haben auch die zwei Chöre, einer mit vier Frauen und der andere mit drei Frauen und einem Mann erlebt und danach die CD’s gekauft. Zum Abschluss besuchten wir die Vernissage, einen sehenswerten Handwerker- und Flohmarkt in Erevan. Danach sind wir zum Restaurant Ararat gegangen und haben während unseres Abend-Essens die armenische Musik mit den berühmten Duduks gehört und sie sehr genossen.

9. Tag Sonntag: Abschied vom Kaukasus 23.09.2012 Hotel Erebuni
Nach einer kurzen Nacht wurden wir um zwei Uhr zum Flughafen gefahren und traten unsere Heimreise an.

 

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Armenia - Հայաստան from Benedikt Markota on Vimeo.

 

 

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