Melkonyan



Istanbul Büyükada von 22. 09.- 29.09.2014

Reise nach Istanbul 2014

Reiseveranstalter                              : Privat
Reisedauer                                         : Von Montag 22. 09. 2014 bis Montag 29. 09. 2014
Reiseziel                                             : Flug nach Istanbul, Atatürk Flughafen, Urlaubsort BÜYÜKADA
Fluggesellschaft                                 : Türkisch Airlines (Hinflug TK 1524, Rückflug TK 1527)
Hinflug                 von Düsseldorf     : Am Montag 22. 09. 2014 um 11:45 Uhr, Ankunft in Istanbul um 15:55 Uhr
Rückflug              von Istanbul          : Am Montag 29. 09. 2014 um 15:05 Uhr, Ankunft in Düsseldorf um 17:25 Uhr
Reisende                                              :  Helga, Vahriç und Harutyun
 

Reiseablauf:

1. Tag Montag, am 22.09.2014

Harutyun, Helga und ich sind am Montagmorgen mit dem Pkw von Halil Sari zum Bahnhof und von dort mit dem Zug nach Düsseldorf gefahren. Von Düsseldorf sind wir mit der Türkisch Airlines nach Istanbul geflogen und auf dem Atatürk Flughafen gelandet. Wir drei sind mit einem Taxi zum Anlegeplatz Kabatas gefahren. In Kabatas sind wir in eine Motorboot-Fähre gestiegen und mit 1 Stunde und 15 Minuten Fahrtdauer, mit Landung auf Kinali, Burgaz und Heybeliada, nach Büyükada gefahren. Dort sind wir mit unseren Koffern in das direkt am Anlegeplatz liegende Prince Hotel gegangen. Danach, um etwa 21:00 Uhr, sind wir alle drei zu Ismails Wohnung auf der Kozalak Sokak 3/5 gegangen. Zoi, Ismail und der Sohn Turgut waren dort und warteten auf unsere Ankunft.
Nach langer Unterhaltung sind wir zurück zum Hotel gegangen.

2. Tag Dienstag, am 23.09.2014
Nach dem Frühstück sind wir zum Makler Ismail Baysal gegangen und haben uns, während wir unseren Tee tranken, über die neuen Insulaner unterhalten. Inzwischen hat Ismail Baysal mit Ziya Mutlusoy und Erkan Gürpinar fernmündlich unsere Ankunft bekannt gemacht. Anschließend sind wir zum Schneider Selahattin Karsan gegangen. Während er am Arbeiten war, haben wir über die neue Situation der Türkei, über die neuen Insulaner und die Vergangenheit geplaudert. Danach sind wir zum Anlegeplatz gegangen und haben uns mit Taylan Karaduman in seinem Geschäft unterhalten. Ein Buch aus der Buchhandlung, die früher von Ferruh Ertürk geführt wurde, gekauft und weil es  anfing zu regnen, sind wir schnell zum Restaurant Milto gegangen und haben dort gegessen. Danach sind wir über den Bazar und zu Semiha bei SEMO und dann zur Taverne Prinkipo gegangen. Unterwegs haben wir einige Bilder von der Statue der Meerjungfrau und von Lefter gemacht. Ahmet Tanriverdi, der Besitzer der Taverne Prinkipo, war nicht anwesend, er war auf Kos in Urlaub. In der Taverne  haben wir Wein getrunken, als Beilage gab es Vorspeisen.  Kurz danach kam auch Semiha, die Schwester von Ahmet Tanriverdi, zu uns. Dieses Abendessen war eine Begrüßung von der Taverne Prinkipo an uns. Am späten Abend sind wir bei leichtem Regen zum Hotel gegangen.

3. Tag Mittwoch, am 24.09.2014
Nach dem Frühstück sind wir zur Cankaya, an der sich das Gebäude des Gesundheitswesens befindet, gegangen. Dr. Aysegül Kirikci ist Ärztin im Gesundheitsamt des Kreises. Nach kurzem Gespräch wollten wir nach Nizam gehen, wo meine Eltern gewohnt haben. Aysegül hat den Ambulanzwagen geholt und uns dorthin gebracht, damit ich mit meinen Hüftschmerzen es etwas leichter hatte. Ich habe Harutyun und Helga die Villa von Berc Türker (Keresteciyan), die Villa von Con Pascha und auf dem Rückweg einige Villen der reichen Insulaner gezeigt. Danach sind wir zur San Pacifiko, Katholische Kirche gegangen, und weiter über die Sakarya sokak zu Köfteci Bülent gegangen, und nachdem wir dort eine Kleinigkeit gegessen haben, sind wir zum Souvenirladen SEMO gegangen. Dort habe ich meinen alten Freund Nail mit seiner Frau getroffen. Kurz danach kam Erkan Gürpinar. Er wollte mich treffen, deshalb ist er mit der Fähre von der asiatischen Seite gekommen. Wir haben neben dem Geschäft gesessen und über alte Zeiten der Insel gesprochen. Er musste die Fähre erreichen, und deshalb war sein Besuch sehr kurz. Kurz danach kam Ziya Mutlusoy zu SEMO und hat uns zum Abendessen eingeladen. Zuerst wollten wir im Bazar in einem Fischrestaurant bleiben. Es war sehr windig und kalt, deshalb sind wir in das berühmte Restaurant MILTO gegangen. Kurz danach kamen auch Julia, die junge Frau von Ziya Mutlusoy, und Hüseyin Aydin mit seiner Frau Rahime zu uns an den Tisch. Der Wein, der Fisch und alles rundherum waren wunderbar. Es war ein wunderschöner Abend mit diesen Ehepaaren. Spätabends sind wir zum Hotel gegangen.

4. Tag Donnerstag, 25.09.2014
Nach dem Frühstück sind wir mit der Fähre nach Kabatas gefahren. Von dort ging es mit dem Taxi nach Feriköy zu Zaven und Ankine Sofuyan. Danach sind wir zu Fuß zur Wohnung von Hagop Sofuyan gegangen. Seine Frau Sirpuhi lag mit ihrem gebrochen Knie auf dem Sofa. Ihre Tochter Jacklin war bei ihr.

Danach sind wir drei mit einem Taxi zur Bankalar zu Hagop Sofuyan gefahren. Nach kurzer Unterhaltung mit Hagop in seinem Geschäft wollten wir ein Taxi nehmen, um nach Kabatas zum Anlegeplatz für die Fähre nach Büyükada zu fahren. Deshalb sind wir erst nach Karaköy gegangen. Dort waren die Taxifahrer nicht bereit uns die kurze Strecke nach Kabatas zu fahren. Wir waren gezwungen, den etwa 1500 m entfernt gelegenen Anlegeplatz zu Fuß zu erreichen. Von dort sind wir mit der Fähre nach Büyükada gefahren. Auf Büyükada sind wir zur Taverne Prinkipo gegangen. Fistik Ahmet, der Besitzer, war aus seinem Urlaub zurückgekehrt. Hüseyin Aydin mit seiner Frau und Aysegül waren auch dort, aber draußen an einem Tisch, wo es für uns zu kalt war. Wir haben im Lokal mit Fistik gesessen. Natürlich Wein und Meze haben auf unserem Tisch nicht gefehlt. Dort haben wir den Insulaner Nihat bey (Farabi) mit seiner Ehefrau kennengelernt und haben zusammen seinen Geburtstag gefeiert. Plötzlich kam Ahmet bey, Staatsanwalt des Kreises, an unseren Tisch und begrüßte uns alle. Helga war mit den schönen Zigarren-Börek auch zufrieden. Da Aysegül am Morgen in ihre Heimat Antalya fahren wollte, ist sie früh nach Hause gegangen, wir gingen etwas später zum Hotel.

5. Tag Freitag, 26.09.2014
Erst haben wir schön gefrühstückt, und anschließend sind wir in den in der Nähe liegenden Anadolu Klübü gegangen. Mit der Erlaubnis der Wächter sind wir in den Garten gegangen und haben die berühmte Anlage des Clubs besichtigt. Atatürk hat diesen Club in den 1930er Jahren gegründet und kam sehr oft nach Büyükada und übernachtete in diesem Club. Danach sind wir über die Kadiyoran Caddesi und Yaverbey Sokak neben dem Fußballplatz auf den Hristoshügel gegangen. Dort haben wir die Kirche und das Kloster und daneben den Friedhof von Außen gesehen, kurz danach auf der Gegenüberseite des griechischen Waisenhauses, das zweitgrößte Holzgebäude der Welt, von Außen besichtig und natürlich viel fotografiert. Danach konnten wir entweder über die Asiklar Yolu (Liebes Pfad) zurück zum Zentrum, oder die Straße runter zum Lunapark und danach auf den größten Hügel der Insel Aya Yorgi gehen. Wir haben uns entschieden, auf den zweiten Hügel zu steigen, deshalb sind wir weitergegangen. Im Lunapark wollte ich auf einem Esel zum Aya Yorgi  reiten. Der Eselbesitzer wollte 40 Lira haben. Da die Begleitperson noch am Essen war, sollte ich 15 Minuten warten. Ich habe nicht gewartet, und wir drei sind langsam nach oben gestiegen. In der Kirche waren schon mehrere Besucher. Danach haben wir in dem Restaurant, mit einem schönen Blick auf die asiatische Seite, gesessen. Nachdem wir einige Kleinigkeiten gegessen und Bier getrunken haben, sind wir die gleiche Strecke wieder zu Fuß herunter gegangen. Im Lunapark sind wir in eine Kutsche gestiegen und völlig erschöpft zum Hotel gefahren. Vom Hotel aus habe ich Ismail Özyilmaz angerufen und ihn mit seiner Frau Zoi zum Abendessen eingeladen. Als wir gegen Abend zur am Meer liegenden Taverne Prinkipo gehen wollten, fegte ein starker Sturm über die Insel. Der Weg am Wasser entlang war nicht begehbar, die Wellen schlugen auf die Felsen und das Wasser überschwemmte den Weg, so dass niemand am Wasser entlang gehen konnte. Wir sind vom hinteren Eingang in die Taverne gegangen. Später kam Ismail alleine in die Taverne. Seine Frau Zoi konnte wegen Schmerzen in den Beinen nicht kommen. Wir haben trotz des schlechten Wetters in der Taverne von Fistik Ahmet, Raki und Wein getrunken, die orientalische Vorspeise (Meze) gegessen und den Abend schön verbracht. Helga hat wie immer ihr Zigarren-Börek und Salat gegessen. In der Nacht sind wir wieder von hinterem Eingang auf die Straße gegangen und im Regen Ismail nach Hause und wir zum Hotel gegangen.

6. Tag Samstag, 27.09.2014
Ein Herbstwetter, keine Sonne und kühl. Nach dem Frühstück sind wir zum Makler Ismail Baysal gegangen. Während Harutyun sich mit den Katzen beschäftigte und vom Hotel mitgebrachten Aufschnitt an die Katzen fütterte, habe ich ein wenig über die Geschichte von Büyükada gesprochen. Danach haben wir mit dem Insulaner Yücel Tasli, der seinen Fahrradverleih, er repariert auch Fahrräder, gegenüber hat, unterhalten. Sein Vater Selami hatte auch auf Cinar Caddesi so ein Fahrradverleihgeschäft. Als wir zusammen einige Bilder machten, entdeckte ich neben dem Geschäft ein Installations-Geschäft. Der Besitzer ist Niko Poridis, ein gebürtiger Insulaner. Er kannte mich mit meinem Namen und wusste, dass ich Boxer gewesen bin. Er ist der Sohn vom Installateur Sokratis Poridis. In dieser kurzen Zeit haben wir von der Vergangenheit auf Büyükada geplaudert. Danach haben wir den Schneider Selahattin Karsan besucht und sind weiter gegangen. Da wir Ismail und Zoi besuchen wollten, sind wir zur Cinar Caddesi gegangen. Als wir vor dem Ascot Hotel waren, sind wir hinein gegangen, um die Zimmer zu sehen und die Preise zu erfahren. Sie vermieten nur mit EUR. Die Zimmer sind von Standart bis Delux in den drei Klassen zu vermieten. Die Preise ab 98 bis 128 EUR pro Zimmer und Nacht einschl. Frühstück. Es sind Sauna und Swimmingpool vorhanden, ein schönes Hotel, aber direkt auf der Hauptstraße, etwa 800 m vom Anlegeplatz entfernt. Danach sind wir zu Ismail gegangen. Während wir miteinander über Krankheiten und Vergangenheit sprachen, hat Harutyun die Augen geschlossen und etwas gedöst, und Helga langweilte sich. Von dort sind wir zum Abendessen in das Restaurant Milto gegangen.  Es war nicht zu spät, als wir im Hotel waren.

7. Tag Sonntag, 28.09.2014
Nach dem Frühstück sind wir zur Aya Dimitri Kirche gegangen. Heute wird um 11:00 Uhr das 40 Tage Seelenamt für den Insulaner Niko Mundi liturgisiert. Niko Mundi war ein Insulaner in meinem Alter. Er war Bäcker auf Büyükada. Nachdem die Griechen aus der Türkei vertrieben waren, wollte Niko Mundi nicht auf der Insel bleiben, deshalb ist er auch nach Griechenland ausgewandert. In all den langen Jahren hat er seine Heimat nicht vergessen und wollte auf der Insel neben seinem Vater beerdigt werden. Als er nach langer Krankheit starb, wurde sein Leichnam nach Istanbul gebracht und auf dem griechischen Friedhof auf Büyükada beerdigt. Nach der Messe sind wir erst zu Semiha, Schwester von Fistik Ahmet gegangen, wir haben uns von ihr verabschiedet und einige Geschenke gekauft. Danach sind wir zur Taverne Prinkipo gegangen. Der Sturm war vorbei deshalb konnten wir am Wasser entlang gehen. Wir haben bei der Meeresjungfrau und bei Fußballer Lefter zusammen einige Bilder gemacht. Die Taverne war fast leer, als wir ankamen, Fistik spielte mit einem Armenier, der kein Wort armenisch sprechen kann, Tavla. Während er spielte sprach er auch mit mir und schrieb mir die Titel von zwei Büchern über Büyükada, die ich kaufen solle. Die Frau des Armeniers saß mit zwei anderen Frauen und einem Mann neben unserem Tisch. Sie haben eine Flasche Vodka in sehr kurzer Zeit leer gemacht. Plötzlich stand die eine Frau auf und kam zu unserem Tisch. Sie machte sich bekannt als Haygan, sie korrespondiert mit mir in Face Book. Sie sagte mir, dass die Frauen auf den Sirtaki Tanzlehrer warten, sie bekommen jeden Sonntag Tanzunterricht. Kurz danach kam ein Armenier, Jilber Dalga, und setzte sich zwischen mir und Fistik. Nachdem der Tanzlehrer kam, habe ich Fistik gebeten, Nino Varon anzurufen, er möge  in die Taverne kommen. Kurz danach kam Nino und saß bei uns am Tisch. Er  trank mit Harutyun Raki, Helga und ich Wein. Danach, als die Frauen am Tanzen waren, haben wir mit Nino einige Bilder gemacht. Da wir am nächsten Tag mit der Fähre nach Istanbul fahren mussten und die Koffer packen wollten, haben wir uns von allen verabschiedet und das Lokal verlassen und sind ins Hotel gegangen.

8. Tag Montag, 29.09.2014
Helga hat die Koffer gepackt und danach haben wir gefrühstückt. Vom Hotel haben wir uns ausgecheckt und sind zum Anlegeplatz gegangen. Taylan Karaduman war nicht in seinem Geschäft. Ich habe aus der Bücherei die zwei Bücher, die Fistik mir aufgeschrieben hatte, gekauft. Danach ging ich die Jetons für die Fähre kaufen. Die Person an der Kasse sah mich an und fragte, ob ich nicht Rentner wäre. Ich beantwortete ihm ja, meine Frau und ich, wir sind Rentner, daraufhin sagte er mir, dass die Fahrt für Rentner kostenlos sei und gab mir nur einen Jeton für unseren Sohn Harutyun. Als wir zur Fähre gingen, sehen wir, dass Ismail Özyilmaz kommt, er wollte sich von uns verabschieden. Wir sind vor der Fähre und wollten einsteigen. Eine Frau rief unseren Namen, Semiha, die Schwester von Fistik Ahmet, ist auch gekommen, um sich von uns zu verabschieden. Das war eine große Überraschung. pünktlich 10:30 Uhr fuhr die Fähre ab. Nachdem  wir 12:10 in Kabatas angelegt haben, sind wir mit einem Taxi zum Atatürk Flughafen gefahren. Beim Einchecken bekam Harutyun wegen Platzmangel einen Platz in der Businessclasse. Helga und ich bekamen wie gewohnt in der Holzklasse zwei Plätze dazwischen der Gang. Als wir in das Flugzeug einstiegen, haben wir gemerkt, dass das Flugzeug mit Leuten aus Anatolien voll besetzt war. Der Flug war katastrophal.  Wir waren froh, als wir in Deutschland gelandet waren. Danach fuhren wir mit dem Zug um 19:02 Uhr nach Oelde, in Oelde mit dem Taxi nach Hause.


 

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