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Die Tiere am Kurenholtweg

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Die Tiere am Kurenholtweg

 

Während unseres täglichen Spazierganges in den Auen besuchen wir Tiere, die dort grasen oder im Wasser schwimmen und beobachten, wie sie sich dort miteinander die Zeit vertreiben. Diese Beobachtungen machen wir auch beim Frühstücken zu Hause. Währen wir frühstücken, sehen wir die Vögel auf der Terrasse, wie sie nebeneinander gemeinsam picken. Manche Drosseln sind sehr böse, sie lassen keinen anderen Vogel sich dem Futternapf nähern, sie laufen sofort dorthin und jagen den anderen Vogel weg. Die Meisen sind nicht so, sie hängen manchmal zu dritt an einem Meisenknödel, ohne sich gestört zu fühlen. Eine der Drosseln lässt keinen anderen Vogel an die Futterstelle unter dem Tisch. Sie überwacht die Stelle sehr energisch und jagt alle Drosseln und Meisen, die sich der Futterstelle nähern, weg, außer Tauben, die sind zu mächtig. Uns macht es viel Spaß, sie zu beobachten. An einem Tag, als wir in den Auen spazieren gingen, sahen wir ca. 15 Kanada Gänse auf der Wiese. Wir haben mit großer Freude beobachtet, wie sie dort friedlich miteinander am Gras zupften. Als ich die Beobachtung am nächsten Tag einem Imkerkollegen erzählte, wurde mir „Ach die Plage“ gesagt. Diese Worte haben mich sehr traurig gemacht, warum sind manche Menschen so gegen die andere Tiere, als die Tiere, die sie züchten. Wie würde dieser Mensch reagieren, wenn ein anderer gegen die Bienen reden würde. Das habe ich mich sehr oft gefragt. Am Kurenholtweg sind fast zu jeder Jahreszeit auf einem großen Gelände einige Tiere zu sehen. Da wir bei den täglichen Spaziergängen diese Tiere sehen, kaufen wir Brot zu günstigen Preisen und bringen es mit, um die Tiere zu füttern, das macht uns sehr viel Spaß. Zurzeit sind ein Lama, ein Pony und acht Ziegen auf einer Wiese am Kurenholtweg untergebracht. Unter den Ziegen ist eine Ziege, die auch nicht viel größer ist als die anderen, aber ziemlich frech, sie jagt die schwächeren Ziegen von uns weg, wenn wir sie füttern, weil sie alles allein fressen will. Das Pony und das Lama sind sehr friedlich, sie drängen keine Ziege weg. Als wir heute, Freitag 28.01.2011, wieder die Tiere fütterten, habe ich sie gefilmt und setze den Film in meine Home Page ein. Hier kann man sehen, wie die Tiere sich freuen, wenn sie von Menschen gefüttert werden. Am meisten freuen wir uns selber. Wenn wir sie gefüttert haben und kein Brot mehr in der Tüte ist, sagt meine Frau „ Alle, Morgen kommen wir wieder“. Die Tiere sind erst enttäuscht, dass sie nicht mehr gefüttert werden, aber kurz danach gehen sie wieder friedlich ihrer Wege.

 

 


 

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