Melkonyan



Vahric-OP der rechten Huefte

Hüftoperation Vahric

 

Als ich im Jahre 2000 Probleme mit meiner Blase hatte, wurde bei einer CT-Untersuchung festgestellt, dass  meine rechte Hüfte schwer verschleißt ist und dringend operiert werden muss. Das hat mir damals der Urologe Dr. Cichon ausdrücklich empfohlen. Da meine Schmerzen an meiner rechten Hüfte nicht so schlimm waren, und ich sie ohne Medikamente ertragen konnte, habe ich mich nicht operieren lassen. Das ging ganz gut bis 2014, wir waren in Istanbul auf Büyükada. Während des einwöchigen Aufenthalts auf Büyükada habe ich mich übernommen und bin zu lange spazieren gegangen. Die Schmerzen wurden Tag für Tag schlimmer und waren nicht mehr zu ertragen, deshalb habe ich mich zu einer Operation entschlossen. Da ich 1996 einen Herzinfarkt hatte, musste ich ein Krankenhaus auswählen, in dem auch eine Kardiologische Abteilung ist. Wir, meine Frau, der Hausarzt Dr. Dünninghaus und ich haben das St. Franziskus Hospital in Münster gewählt. Mittwoch am 08. Juli 2015 bin ich ins Krankenhaus gegangen und wurde  Donnerstag am 09. Juli operiert. Am Freitag  10. Juli musste ich aufstehen und gehen. Ich hatte keine Schmerzen, wahrscheinlich durch die Schmerz-medikamente, die mir verabreicht wurden. Am Freitag 17. Juli wurde  ich aus dem Krankenhaus entlassen. Meine Frau hat mich nach Hause gefahren. Am Dienstag 21. Juli wurde ich mit einem Taxi der Klinik Münsterland nach Bad Rothenfelde gefahren. Mir wurde im ersten Stock das Zimmer 105 zugewiesen. Ein schönes Zimmer über dem Eingang der Kurklinik. Am selben Tag wurde mir der Frühstücks- und Essraum gezeigt, und ich wurde vom Stationsarzt untersucht. Ab dem nächsten Morgen habe ich schon Anwendungen gehabt, pro Tag 4-5 Anwendungen. Die besten Anwendungen habe ich bei Frau Beushausen mit der Gymnastik gehabt. Sie hat nicht nur mein operiertes Bein sondern auch meine linke Wade massiert und versucht, den Punkt zu finden, der mir die Schmerzen verursacht hat. Sie hat mich so lange behandelt, bis meine Waden-schmerzen verschwanden. Sie hat auch die unterschiedliche Höhe meiner Beine festgestellt. Das operierte Bein war 8mm länger geworden als mein linkes Bein. Sie hat mir eine Einlage 8mm besorgt, die ich mit einem Rezept des Klinikums für 5,00€ erhalten habe. Die Krankenschwester und die Pfleger unserer Etage waren sehr nett, auch die Physiotherapeuten. Die Bediensteten im Essraum waren auch sehr nett und hilfsbereit zu den Kranken. Die Kranken, die mit Gehhilfen gingen konnten an dem Büffet ihre Wünsche äußern und bestellen was sie essen wollten. Das Essen wurde ihnen an ihren Tisch gebracht. Die Tischnachbarn waren  auch nett. Eine mollige Tischnachbarin hat meiner Meinung nach zu viel  gegessen, sie sollte abnehmen. Aber wie ich gesehen habe, hat sie nach dem Abendessen im Cafe des Klinikums einige süße Sachen und Kartoffelchips gekauft, und am nächsten Morgen erzählte sie uns, dass sie alles schon aufgegessen habe. Sie war auch ein bisschen vorlaut und schimpfte über ihren aus England stammenden Ehemann. Der Park hinter dem Klinikum ist wunderschön mit dem Rosengarten und Salinen. In dem Park habe ich auch einen kleinen Garten mit Bienenweide gesehen. An der einen Ecke des Gartens befand sich ein Schaukasten. Als ich den Schaukasten öffnete, habe ich meinen Augen nicht getraut. Die Bienen hatten kein Futter und keine Königin, sie waren zum Tode verurteilt. Anscheinend wurden sie seit sehr langer Zeit von dem zuständigen Imker nicht gepflegt. Ich habe sofort  den Imkerverein und den Betreuer angerufen und den Sachverhalt erklärt. Am nächsten Tag, als ich nochmals dort war, habe ich festgestellt, dass der Schaukasten leer war und die Adresse des Betreuers, die auf dem Deckel des Schaukastens stand, war nicht mehr dort. Der Inhalier-Raum in den Salinen war sehr angenehm. Ich habe ihn einmal aufgesucht. Am 10. August hat man alle, die in dieser Woche entlassen wurden, zu einem Grillabend in die Gaststätte Zur Fuchskuhle, die ca. 2km entfernt ist, eingeladen. Die zu Fuß gehen wollten sind zu Fuß dorthin gegangen, und die nicht gehen konnten mit dem Taxi gefahren. Es war ein schöner Abend, das Fleisch, die Bedienung und der Clown, der uns dort unterhalten hat, alles war sehr gut. Am nächsten Morgen, Dienstag 11.August, wurde ich mit einem Taxi nach Oelde nach Hause gebracht. Die Gehhilfen muss ich noch für einen Zeitraum von drei Monaten nach der Operation benutzen. Während dieser Zeit muss ich sehr vorsichtig mit meiner Hüfte sein und mich nicht über 90 Grad bücken. Ich hoffe, dass ich ab November 2015 wieder fit mit meinen Beinen sein werde.

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