Melkonyan



Monatsversammlung des IV-Oelde am 18.03.2012

Monatsversammlung des IV – Oelde am 18.03.2012   

Die diesjährige erste Monatsversammlung hat am Sonntag, 18. März 2012, im Heimathaus Oelde stattgefunden. Zur Versammlung war Hermann Knepper wegen Erkrankung nicht anwesend. Insgesamt waren 21 Personen erschienen. Nach Eröffnung und Begrüßung der Versammlung durch den Vorsitzenden Godehard Tegelkamp wurde zuerst das Antwortschreiben des Herrn Auffenberg vom Landesverband vorgelesen. Die Frage war, ob die Mitglieder des Vereins gegen  Entgelt für den Imkerverein, in diesem Fall auf dem Weihnachtsmarkt, auf dem der Imkerverein einen Stand unter dem Namen IMKERVEREIN OELDE geöffnet hat und die Mitglieder, die dort geholfen haben, jeweils 100 € bekommen dürfen. Laut Herrn Auffenberg dürfen die Mitglieder entlohnt werden. Sie müssen aber diese bei der Jahressteuererklärung dem Finanzamt angeben. Damit war die Frage des Imkerkollegen Vahriç Melkonyan, die er bei der Jahreshauptversammlung 2012 gestellt hat, beantwortet.
Es wird keine Honigbewertung für das 100jährige Bestehen des Vereins durchgeführt, weil diese Honigbewertung 4000 bis 5000 € kosten würde. Die Lose der Imker werden gesondert gekennzeichnet und an die Honigbewertung des Landesverbandes geschickt und dort bewertet. Dieser Vorgang wird  seit einem Jahr vom Kreisimkerverein Warendorf-Beckum durchgeführt. Dieser Vorgang wurde von einigen Imkervereinen bemängelt. Jetzt ist diese Honigbewertung des Landesverbandes auf einmal gut und die Imker des Vereins sollen ihre Lose dorthin schicken, wo sie doch immer dagegen waren. Es ist meiner Meinung nach absurd, zuerst sprechen sie gegen den Kreisimkerverein Warendorf-Beckum, und jetzt empfehlen sie den Mitgliedern, ihre Honiglose beim Landesverband bewerten zu lassen. 

Aber so ist das im Leben.

Es wurde über Völkerverluste gesprochen. Es wurden viele Völkerverluste festgestellt. Einige Imker haben sogar bis auf ein Volk alle verloren. Und einige haben überhaupt keine Völkerverluste gehabt. Diese Verluste müssen an der Varroa Milbe  liegen. Fast alle Imker waren dieser Meinung. Ein Imker erklärte, dass er von jedem Volk 6 Drohnenwaben entnimmt und trotzdem Völkerverluste gehabt hat. Ein Imker erzählte, dass die Imker wahrscheinlich nicht richtig mit der Ameisensäure arbeiten. Er behandelt seine Völker mit Ameisensäure und achtet auf die Dochtgröße, die der Witterung angepasst werden muss.
Vahriç Melkonyan hat die Informations-Broschüre des Landesverbandes über die Vertreterversammlung mitgebracht und wollte die Mitglieder darüber informieren. Aber da der Vorsitzende, der darüber Bescheid wusste und dieses Thema nicht angesprochen hat, wurde darüber überhaupt nicht diskutiert.

Es wurde gefragt, ob Imker Völker zu verkaufen haben. Einige Imker, die keine Völkerverluste haben, erklärten, dass sie ein oder zwei Völker abgeben könnten.

Da einige Jung-Imker und -Imkerinnen zu der Versammlung gekommen waren, wurde empfohlen, dass sie sich einen Sommer lang bei einem Imker oder Imkerin die Arbeit mit den Bienen anschauen sollen. Sie sollen ihren Bienenvater selber aussuchen. Zwei Jungimkerinnen haben sich ihren Bienenvater bei dieser Versammlung ausgesucht und werden bei ihm die Imkerei aus der Nähe kennenlernen. Ich muss zum Schluss folgendes sagen. Ich habe schon lange so eine harmonische und offen geführte, gemütliche Monatsversammlung nicht erlebt.  

Ende der Versammlung um 11:30 Uhr 


 

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