Melkonyan



Honigschleudern am 26. Mai 2012

Schleudern am 26. Mai 2012

 

Da ich nur drei Bienenvölker bewirtschaften möchte, muss ich aufpassen, dass meine Bienevölker sich nicht vermehren. Anfang des Jahres habe ich vier Völker gehabt, und ein Volk habe ich an einen Imkerkollegen abgegeben. Die verbliebenen drei Völker wurden schnell zu stark. Anfang April musste ich den Bienen schon mehr Platz geben. Da das Normalmaß Honigzarge zu viel Platz zum Heizen verursacht, habe ich die Dickwabenzargen aufgesetzt. Ende April hatten sie schon die Dickwaben mit Honig gefüllt. Diesmal habe ich die Zargen von DN auf die Dickwabenzargen aufgesetzt. In der zweiten Woche im Mai stellte ich fest, dass die Königin von Volk eins in den Honigraum gegangen war und einige Dickwaben bestiftet hatte. Das Volk zwei hatte schon Weiselzellen gezogen,  und die Königin  tutet. Da das Volk nicht so stark war, wollte ich wissen, ob es schwärmt oder umweiseln will, deshalb habe ich die Weiselzellen nicht abgebrochen. Das dritte und stärkste Volk hat während der zweiwöchigen Schlechtwetterperiode den Honig, den es in Dickwaben eingetragen hatte, völlig weggefressen. Nach ein paar Tagen hat das Volk zwei geschwärmt. Ich habe es nicht einfangen können, da es weg war.
Am Samstag, den 26. Mai, 15 Tage später als im vorigen Jahr, habe ich alle drei Völker geschleudert.

Alle drei Völker hatten in den Dickwaben wenig Honig. Die Königin vom Volk eins war schon in den oberen Honigraum gegangen und hatte schon einige DN-Waben bestiftet. Ich habe alle bestifteten Honigwaben in eine Zarge mit einigen Mittelwänden und leere ausgebaute Waben eingesetzt und als zweite Brutzarge auf das Volk gesetzt, alle Bienen eingeschlagen und das Absperrgitter aufgelegt.

Die Honigwaben aller Völker sind voll oder mehr als Dreiviertel verdeckelt. Das Schleudern war für mich wieder ein schwerer Tag. Am Abend habe ich festgestellt, dass ich meine Hüften statisch nicht so lange belasten darf. Aber es muss geschleudert werden, deshalb muss ich in Zukunft öfter kurze Pausen einlegen. Die drei Völker reichen für mich aus. Den geernteten Honig muss für uns und unsere Kinder ausreichen, mehr wollen wir nicht.

 


 

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