Melkonyan



206 Kreishonigbewertung 2006

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Kreishonigbewertung in Pott’s Brauerei in Oelde

Vahriç Melkonyan, Klaus Hüffer und Hermann Knepper (v.li.) bei Annahme der Honiglose am 20.10.2006.

Der Ausrichter der diesjährigen Kreis-Honigbewertung war der Imkerverein Oelde. Dem Kreis sind acht Imkervereine angeschlossen. Jedes Jahr übernimmt ein Imkerverein die Aufgabe des Ausrichters.
Die Honiglose wurden am 20.10.2006 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr in der Pott’s Brauerei in Oelde von drei Imkern Klaus Hüffer, Vahriç Melkonyan und Hermann Knepper angenommen.
Jedes Los wurde nummeriert und der Name des Imkers in eine Liste eingetragen (alle drei Gläser werden mit den Nummern auf Deckel und Glas versehen)Die Prüfer prüfen das Los anonym, sie wissen nicht, wem das Glas gehört.
Fünf Imkervereine mit 19 Imkern des Kreises Warendorf-Beckum haben mit 38 Losen an der Honigbewertung teilgenommen. Ein Los besteht aus drei Gläsern.

Bild: Die nummerierten Lose in Wartestelle auf ihre Prüfung.

Die Honige wurden durch die vier Honigprüfer vom Landesverband in der Pott’s Brauerei in Oelde geprüft.

Es wurden alle Honigsorten, egal ob heller Rapshonig oder gelber Löwenzahnhonig, dunkler Maronenhonig oder Lindenhonig, in allen Geschmacksrichtungen geprüft.
Die wachsamen Augen der Prüfungskommission sehen jeden kleinen Fehler.

Während die drei Prüfer Manfred Steinberg, Dieter Bette und Ralf Moser die mit Honig gefüllten Gläser prüften, misst Frau Margret Rieger im Nebenraum mit dem Refraktometer den Wassergehalt der einzelnen Lose. Der Imker soll den Honig dann schleudern, wenn die Wabe mindesten dreiviertel verdeckelt ist, dann ist der Honig in der Wabe ausgereift. Der Wassergehalt darf nicht höher sein als 18%.

 

 

Bild: Die Prüfer Frau Rieger (stehend) Dieter Bette, Manfred Steinberg, Ralf Moser und Rosemarie Alsmann, Vorsitzende des KIV-Warendorf –Beckum.

Für das Kriterium „Aufmachung“ wird das Glas geprüft, ob es in einwandfreiem Zustand ist, ohne jegliche Rückstände von früheren Etiketten. Dieses kann zum Punktverlust führen, genau so wie ein schmutziger Deckel oder Einlage. Auch darf das Bruttogewicht eines Glases nicht unter 732 Gramm liegen. Der Honig muss in einem 500Gramm Einheitsglas abgefüllt und mit einem neutralen Gewährverschluss versehen sein. Danach wird der Inhalt geprüft. Es wird auf abgesetzte Zuckerkristalle, auf gleichmäßige Farbe und auf kleine Verunreinigungen geachtet.

 

Bild: Dieter Bette, Manfred Steinberg, Ralf Moser (v.li.) bei der Prüfung der Honige.

Bei dem 3. Punkt auf der Bewertungstabelle wird der Zustand des Honigs geprüft, kandierter oder flüssiger Zustand

Bei dem 4. Punkt wird der Geruch geprüft, der Honig muss nach Honig riechen.
Manfred Steinberg öffnet ein Glas und prüft mit seiner feinen Nase, ob der Honig nach Honig riecht. Danach zieht er mit dem kleinen Spatel den Honig aus dem Glas und lässt ihn auf der Zunge zergehen, der Honig muss typisch schmecken.
Nach der Bewertung und Vergabe der Punkte aller Kriterien werden die Preisklassen ermittelt.

Die Lose mit der Qualitätszahl von 4.80 bis 5.00 bekommen den I. Preis, Gold
Die Lose mit der Qualitätszahl von 4.30 bis 4.79 bekommen den II. Preis, Silber

Die Lose mit der Qualitätszahl von 3.50 bis 4,29 bekommen den III. Preis, Bronze


 

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