Melkonyan



170 Monatsversammlung und Wespennest Juli 2005

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Monatsersammlung 10. Juli 2005 mit Vorführung Videofilm VARROA

Am heutigen Sonntag haben wir bei unserer Monatsversammlung folgende Themen besprochen.

  1. Honigbewertung des LV am 09.-11.09.2005
  2. Vortrag über die Vorbereitung auf Honigbewertung am 06.08.2005
  3. Futterkranzproben
  4. Ausflug des IV-Oelde nach Papenburg am 14.08.2005
  5. Ergebnisse der Königinnenzucht
  6. Ferienspieltage
  7. Verschiedenes

Nach unserer Monatsversammlung haben wir gemeinsam (17 Imker/in) den Videofilm über die Varroa angeschaut.

Ein sehr informativer Videofilm. Alle Zuschauer waren sehr begeistert.

Wespennest im Garten der Familie Kleinhaus am 14.Juli 2005

Am Donnerstag, 14.07.2005 des Nachmittags wurde ich, Vahriç Melkonyan, Schubertstr. 15, von einem Nachbarn auf der anderen Seite des Westringes angerufen. Herr Kleinhaus sagte mir, dass sich bei ihm im Garten ein Bienenvolk befindet, ob ich das Volk nicht fangen kann. Ich bin hingegangen und habe festgestellt, dass es sich nicht um ein Bienenvolk sondern um ein Wespennest handelt. Das Nest wurde erst gestern Abend entdeckt, es hängt an einem Baum direkt an der Terrasse, wo sich die Familie Kleinhaus immer aufhält. Die Enkelkinder haben unter diesem Baum gespielt, und Herr Kleinhaus hat darunter den Rasen gemäht. Trotzdem wurde das Nest nicht entdeckt. Die Wespen haben sich nicht bemerkbar gemacht. Anscheinend fühlten sie sich nicht gestört, da der Ast, an dem das Nest hängt nicht erschüttert wurde.

 

Als ich das Nest sah, war ich sehr erstaunt, dass bisher niemand gestochen wurde, direkt an der Terrasse und ganz nah am Boden. Bei der Lage des Wespennestes wurde erstaunlicher Weise bisher niemand gestochen. Frau Kleinhaus ist allergisch gegen Insektenstiche, sie weiß nicht, ob sie gegen Wespen- oder Bienenstiche allergisch ist, wird sie gestochen, muss sie sofort mit einem Gegenmittel behandelt werden.

Nach dem ich das Nest gesehen habe, habe ich Herrn Kurowski, die zuständige Person für die Wespennester, angerufen. Er kam sofort und schaute sich das Nest an. Ich sagte ihm, dass diese Wespen sehr ruhig sind, er brauche keine Schutzkleidung zu tragen. Er lachte nur und zog seine Imkerjacke an und ging an die Arbeit. Zuerst hat er ganz vorsichtig einen kleinen Ast abgeschnitten, da flogen schon die Wespen aus dem Nest heraus und versuchten ihr Nest zu schützen. Danach nahm Herr Kurowski einen Plastiksack und zog ihn über das Nest. Da die Wespen sehr wild geworden waren, ließ er sie ca. 20 Minute in Ruhe.

 

Die Wespen, die im Nest waren und rausgeflogen sind um ihre Nest zu verteidigen, haben sich in kurzer Zeit beruhigt. Herr Kurowski hat ca. 20 Minute gewartet, bis die Wespen, die noch draußen herum flogen, ins Nest zurückkamen.
Herr Kleinhaus erzählte uns, da er die Gefahr nicht ahnte, er wollte auf das Nest Spiritus schütteln und es dann anzünden. Gut das er diese Tat nicht begangen hat. Sonst würde er während er Spiritus auf das Nest schüttet alle Wespen in Kampfstimmung bringen und von den Wespen so heftig angegriffen und gestochen werden, dass er ins Krankenhaus gemusst hätte.
Er wusste auch nicht, dass die Wespen geschützte Insekten sind, man darf sie nicht vernichten. In solchen Fällen soll der Fachmann benachrichtigt werden. In unserer Umgebung ist Winfried Kurowski dafür zuständig.
Da ich als Nachbar und Imker in der Nähe wohne, wurde ich benachrichtigt, und das war gut so.

Fast alle Wespen sind ins Nest geflogen. Die Flugtätigkeit hat sich normalisiert und es ist Ruhe um das Nest eingetreten. Jetzt ist die Zeit für das Schließen des Sackes gekommen. Winfried Kurowski schließt die Sacköffnung vorsichtig zu. Jetzt muss der Ast abgeschnitten werden.

Herr Kurowski schließt vorsichtig von oben den Sack zu und schneidet mit der rechten Hand den Ast ab, an dem die Wespen das Nest gebaut haben. Jetzt sind die Wespen im Sack und können umgesiedelt werden. Herr Kurowski bringt das Nest an eine bestimmten Ort in einem Wald und befestigt das Nest an einem Baum. Danach öffnet er den Sack. Jetzt haben die Wespen eine neue Heimat, ohne jemanden zu stören.

 


 

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