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BARDIZAG heute Bahcecik

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BARDIZAG (heute Bahçecik)

Die Geschichte von Bardizag: 

Die Geschichte von Bardizag fängt schon im 10. Jahrhundert in der Byzantinischen Zeit an. Dieser Ort, 17 km von Nicomedie (Izmit) entfernt, hieß damals  BASILEA. Ende des 11. Jahrhundert war der Ort unter der Herrschaft der Kreuzzügler und fiel im 14. Jahrhundert unter die Herrschaft der Osmanen.

Die  Bewohner von BARDIZAG waren bis zum 20. Jahrhundert ausschließlich Armenier. Sie sollen im 16. Jahrhundert aus dem Dorf Bardizag aus der Provinz Sivas ausgewandert und hier heimisch geworden sein. Es wird vermutet, dass diese Armenier bei dem Celali-Aufstand im Jahre 1570-1580 nach Bardizag umgezogen sind. Im Jahre 1890 hatte Bardizag 10.000 Einwohner. Das Einkommen der Gemeinde betrug

31.000 englisches Gold. Bahçecik hatte im Jahre 1915 mehr Einwohner als die Stadt Izmit und zwar 17.000 Seelen.

Der Sultan Murat IV. hat im Jahre 1625 Bardizag förmlich anerkannt. Diese Gemeinde war für die reichen Armenier in Istanbul ein Urlaubsort. Die Sprache dieser Armenier war das sauberste Armenisch, der Dialekt in anderen Gemeinden wohnender Armenier war grob und man konnte unterscheiden, woher sie kamen. Am 31. März 1831 wurde eine Armenisch-Apostolische Kirche, St. James of Nisibis/Mdspina, Sourp Hagop), gebaut und eingeweiht. Diese Kirche wurde nach 1922 zerstört. Auf einem Hügel in Bardizag war damals auch eine kleine Kapelle mit Namen Sourp Minas, die Leute gingen dorthin, um Gaben zu opfern oder ihre Wünsche zu äußern. In Bardizag gab es auch eine von den amerikanischen Missionaren gebaute Hochschule, Bitinya Hochschule (Robert College). Die Armenier nannten diese Schule Amerigian Partsrakuyn Varjaran. Außerdem gab es auch eine Venezianisch-Katholische Schule Mhitaryan in Bardizag. Zusätzlich gab es noch einige Grundschulen und Kindergärten. Im Jahre 1860 wurden in Bardizag 670 Schüler ausgebildet. (Meghou Zeitung, İstanbul, Nummer 97, Jahrl 1860). Die Mädchenklassen der Amerikanischen Hochschule zogen zuerst nach Adapazari und danach nach Üsküdar um und heißt auch heute noch Amerikanisches Mädchenlizeum Üsküdar. Die Amerikanische Hochschule wurde durch den kanadischen Missionar Pastor Robert Chambers und seiner Frau Elisabeth Lawson geleitet, beide sprachen sehr gut armenisch. Sie hatten zuvor eine Schule in Erzurum geleitet. (Harry Finnis Blosse Lynch, Armenia, Travels and Studies, Londra, 1901). Die Absolventen des Robert College sind Ärzte, Priester, Zeitungsredakteure geworden und haben in verschiedenen Branchen in hohen Positionen gearbeitet. Während dieser Zeit wurde in Bardizag Wein, getrocknete Feigen, Olivenöl, Oliven, Seife u.ä hergestellt und vom Hafen Seymen nach Istanbul geliefert. In Bardizag wurden auch Körbe hergestellt, laut Vahram Muradyan waren in Bardizag 120 Korbhersteller beschäftigt. An den Orten, die viel Wälder hatten, wurde Holzkohle hergestellt und bis zum 19.Jahrhundert damit gehandelt. Hufschmiede waren auch sehr berühmt, ebenso wie Tabakanbau und Seidenspinnerei, die zu den ökonomischen Tätigkeiten zählten.
Vor dem ersten Weltkrieg wurden im August 1914  1.000 bis 1.300 armenische Männer zwischen 18 und 45 Jahren von Bardizag in das Osmanische Heer eingezogen.
Das Deportationgesetz der Osmanischen Regierung wurde Ende 1915 in Bardizag durchgeführt. In fünf Tagen wurde alles, was Armenier besaßen, an die moslemischen Türken verkauft. Am 04. August 1915 wurde die erste Gruppe aus Bardizag mit dem Zug von Izmit aus nach Anatolien deportiert. Binnen einer Woche wurden fast alle Einwohner von Bardizag, gesamt 9.000 Personen, deportiert. Diese Bevölkerung wurde nach Eskisehir, Konya, Pozanti, Osmaniye und über Katma (Syrien) in die Deir ez Zor Wüste deportiert. Die die bei der Deportation noch am Leben geblieben waren, verstreuten sich in Aleppo, Damaskus, Humus, Beyrut, Musul im Irak, Syrien und Libanon in verschiedene Städte und sind dort geblieben. Nur wenige von den ca. 250 Armeniern, die sich vor der Deportation in den Bergen versteckt und gerettet haben, überlebten. Das nach dem Ersten Weltkrieg in Mondros unterschriebene Waffenstillstands-Abkommen ermöglichte es ca. 2.000 Personen aus Bardizag unter dem Schutz der Entente in ihre Heimat zurückzukehren (http://www.tarihcininyeri.net/forum/arsiv-baslik1292.0.html).
Um ihren alten Lebensstandard wieder zu erreichen,  haben diese Personen Hilfe von Amerika, England und einigen armenischen Institutionen bekommen. Nach 1922, als die griechische Besatzung beendet war, haben die letzten Armenier, die noch hier lebten, Bardizag verlassen.
Damals waren der Gemeinde von Bardizag fünf armenische, eine griechische und zwei muslimische (Georgia) Gemeinden angschlossen.
Sie sind unten einzeln aufgeführt.

  • Dongel (Döngel) Ein Dorf mit 75 Häusern, bewohnt von  Laz Armeniern 
  • Dongeli Sourpe (Heilige Döngeli), ein außerhalb von Dongeli befindendes Dorf mit 28 Häusern.  Der Name dieses Dorfes rührt her von der Kapelle Heiliger Sarkis (Sergius), die im Dorf steht.
  • Ovadjek (Ovacik) ist ein Dorf, bewohnt von Armeniern in 500 Häusern, dieses Dorf ist als das reichste Dorf in dieser Umgebung bekannt.
  • Jamaway (Kilise Düzü) ein Dorf mit 40 Häusern, bewohnt von Laz Armeniern.
  • Yeniköy ist ein griechisches Dorf mit 500 Häusern, die Bewohner von Bardizag sagen zu diesem Dorf Hrom Kiugh.
  • Zakar Kiugh (Sakar Beçke) mit 65 Häusern, bewohnt von Laz Armeniern.
  • Zwei georgisch-moslemische Dörfer, eins heißt Hasarköy und das andere Tatarköy.

Im Zentrum von Bardizag wohnten im Jahre 1914 insgesamt 10.000 Armenier. In Bardizag standen 1.400 aus Holz hergestellte Häuser und in diesen lebten 2.000 Familien. Das ganze Gebiet wurde von einem Türkischen Bey geführt. Dieser Türkische Bey hat sich mit einigen Ausnahmen nicht in die Angelegenheit der Bewohner  eingemischt.
(^ a b c d http://www.gomidas.org/events/RevisitingArmenianBardizag.htm)

Auf der Hauptstrasse, neben der Kirche und gegenüber dem Aga çesmesi genannten Brunnen stand die Stadtverwaltung. Diese wurde von den aus Degirmendere stammenden Türkischen AGHA’s geführt. In dieser Stadtverwaltung wurden die Stiftungen (z B. Getreide) aufbewahrt. Einige der AGHA’s vor 1835 waren Haci Pascha, Çelebi AGHA, Osman AGHA und Ömer AGHA. Die AGHA’s hatten ihren Wohnsitz in Yeniköy gehabt. Die Agha’s hatten das Recht, die Steuern zu kassieren,  für Ordnung zu sorgen, zu richten und zu verurteilen.

Nach dem Befreiungskrieg sind die Bardizag-Armenier nach Istanbul oder in andere Städte umgezogen. Einige sind nach Griechenland ausgewandert, einige davon sind  nach 1947 nach Armenien, einige nach Frankreich und in andere Länder umgesiedelt.
(^ a b c d http://www.gomidas.org/events/RevisitingArmenianBardizag.htm).

Nachdem die Armenier Bardizag verlassen haben, wurde dieser Ort von der einheimischen moslemischen Bevölkerung  und von aus den Balkanländern nach dem zweiten Weltkrieg ausgewanderten Moslems besiedelt. Der neue Kreis Bahçecik wurde im Jahre 1956 gegründet. (^ http://www.yerelnet.org.tr/belediyeler/index.php?belediyeid=128029)

Die Stadt Bahçecik, die jahrelang dem Kreis Gölcük angehörte, wurde durch den Erlass des Türkischen Parlaments im Jahre 2008, mit dem damaligen Kreisdirektor Dogan Erol, dem neu gegründeten BASISKELE angeschlossen.
(^ http://www.ozgurkocaeli.com.tr/news.php?id=20278).

Die Gemeinde von Bahçecik
        1. Damlar
        2. Kiliçaslan
        3. Körfez
        4. Seymen
        5. Sehit Ekrem

Einige Armenier aus Bardizag:
         1. Ara Melkonian, im Komitas Institut tätig, London
         2. Dr. Garabed Hatcherian, Arzt     
         3. Kurken Alemshah, (22.Mai 1907–14.Dezember 1947)Komponist/Dirigent  
         4. Bedros Tourian, Dichter, Schauspieler und Autor
         5. Zabel Esayan, Schriftsteller
         6. Hagop der Hagopian, Verleger, 1908-1914 Kreisdirektor in Bardizag
         7. Ohannes Aram Kondayan, früher Lehrer am Robert College, Autor des Buches     “Geschichten in der Truhe”

         Yeghische Tourian (* als Mihran Tourian 1860 in Konstantinopel; † 1930 in     Jerusalem) war Erzbischof und Patriarch der Armenier in der Türkei (armenisch Տ. Տ. Եղիշէ Ս. Արքեպիսկոպոս Դուրեան Պատրիարք Հայոց Թուրքիոյ)     von 1909 bis 1910 und Patriarch von Jerusalem 1921 bis 1930, sowie Dichter und Gelehrter. Bruder von Bedros Tourian.

Mihran Tourian wurde 1860 in Konstantinopel geboren. 1879 wurde er zum Vartabed (unverheirateter Priester) geweiht und nahm den Namen Yeghische an.
Er unterrichtete und übernahm administrative Aufgaben in Bardizag (heute:   Bahçecik), am Seminar von Armasch (bei Izmit) und in Konstantinopel. 1909 bis 1911 war er armenischer Patriarch von Konstatninopel. 1921 bis 1930 Patriarch von Jerusalem. Yeghische Tourian ist 1930 in Jerusalem gestorben.

Mihran Azaryan

Mihran Azaryan (1876 – 1952) Architekt, Osmanischer Armenier, in Bardizag geboren, heute Bahçecik, eine Stadt im Kreis Izmit. Sein Vater war Architekt  „Bedros Kalfa Azaryan“(^ "Osmanlı'nın son döneminde Bahçecik". suleymanpekin.com. 2 Mayıs   2010 tarihinde erişilmiştir).
Mihran Azaryan interessierte sich für die Arbeit seines Vaters, und er übernahm     im Alter von 20 Jahren einige Arbeiten seines Vater. Nach dem Erdbeben von 1894 in Istanbul, hat der Vater Bedros Azaryan den Bau vieler Häuser in Izmit und Bardizag übernommen.
Auch Mihran Azaryan hat am Anfang des 20. Jahrhunderts den Bau einiger wichtiger Gebäude  in Izmit und Istanbul übernommen, z.B. den Uhrturm in Izmit (Izmit Saat Kulesi) 1900-1901.
(^
a b "Ermeni Kaynaklarına Göre İstanbul ve Mimarları")
Den Bau des Anlegeplatzes in Büyükada (1914-1915)
(^
"Ada Sahilleri Sizleri Bekliyor" )
(^ 100 Yıl Önce Türkiye'de Ermeniler Orlando Carlo Calumeno Koleksiyonu'ndan)

Obwohl Mihran Azaryan ein Armenier war, wird er in einigen Berichten über Türkische Architekten ganz vorne erwähnt. (^ Ways to modernity in Greece and Turkey: encounters with Europe, 1850-1950, Anna Frangoudaki),

(TÜRKISCH)

Bahçeciğin Tarihçesi  (Vikipedia)

Bahçecik'in nüfusu 20. yüzyılın ilk yıllarına kadar ağırlıkla Ermenilerden oluşmaktaydı. Bu Ermeniler 16. yüzyıl sonlarında Sivas yakınlarındaki Bardizag köyünden yola çıkarak buraya yerleşmişti. Bu halkın 1570-1580'lerde çıkan Celali ayaklanmalarından kaçarak Bitinya bölgesine yerleştikleri düşünülmektedir. Ermeni göçmenler tarafından kurulan Bardizag, Sultan 4. Murat tarafından 1625 yılında yayımlanan bir fermanla resmen tanınmıştır. Sivas'taki asıl Bardizag köyünün ismi de cumhuriyet döneminde Bahçecik olarak değiştirilmiştir.

Bardizag'dan 16. yüzyıl sonlarında ayrılarak bugünkü Bahçecik'e gelen Ermeni halkın eski köylerine gönderme yaparak Bardizag olarak andığı kasaba, İstanbullu Ermenilerin gözde yazlık mekanları arasında yer almaktaydı. Bardizag'da konuşulan Ermenice, Sivas'ta konuşulan aksana yakındı. Bu nedenle Bitinya bölgesinin yani İzmit sancağının en düzgün Ermenicesinin burada konuşulduğu söylenir. Bardizag Ermenicesi, Adapazarı, Arslanbey ve diğer civar köylerdeki ağır aksanlı dilden açıkça farklıydı.[1]

Bahçecik'te 1830'da taştan inşa edilen bir Ermeni apostolik kilisesi bulunmaktaydı. Kilise, Nusaybinli Yakup'un (St. James of Nisibis/Mdspina Sourp Hagop) ismini taşımaktaydı. 31 Mart 1831'de açılan kilise, 1922'den sonra yıktırılmıştır. Bahçecik yakınlarındaki bir tepenin üstünde de Aziz Minas adına bir de şapel bulunmaktaydı. Bu şapele, adaklar ve dilekler için gidilirdi.

Bahçecik'te Amerikalı misyonerler tarafından kurulan bir okul da yer almaktaydı. Bu okulun adı Bitinya Lisesi'dir. Okul Ermeniler tarafından Amerigian Partsrakouin Varjaran olarak bilinmektedir. Bunun dışında Mehitaryan Okulu (Venedik Katolik okulu) ile bir veya iki anaokulu da bulunmaktaydı. 1860 yılında Bahçecik'te 670 kız ve erkek öğrenci öğrenim görmekteydi.[2] Bitinya Lisesi'nin kız bölümü önce Adapazarı'na, sonra İstanbul'a taşınmıştır. Bu okul bugün hala Üsküdar Amerikan Kız Lisesi adıyla eğitime devam etmektedir. [3]

Okulun başında Kanadalı bir misyoner olan papaz Robert Chambers ile karısı Elizabeth Lawson vardı. İkisi de Ermeniceyi çok iyi biliyorlardı. Daha önce de Erzurum'daki bir okulu yönetmişlerdi. [4] Bitinya Lisesi'nin mezunlarının çoğu Robert Koleji'nde yüksek öğrenim görerek din adamlığı, gazetecilik, yatırımcılık ve doktorluk gibi mesleklere yöneliyordu. Birinci Dünya Savaşı öncesinde okulun mezunlar derneğinin katkılarıyla yapılan bazı binalar hala ayaktadır.

Bu dönemde Bahçecik'te üretilen üzüm, kuru incir, şarap, zeytinyağı, zeytin, sabun ve seramik ürünleri, Seymen limanından İstanbul'a gönderilmekteydi. Sepet üretimi de yaygındı.Vahram Muradyan'a göre 1905 yılında Bahçecik'te 120 sepet imalatçısı vardı. Bölgenin daha ağaçlık olduğu 19. yüzyıl ortalarına kadar odun kömürü ticareti de yaygındı Nalbantlık da bölgenin ticari faaliyetleri arasındaydı. Tarım ürünleri arasına tütünün de önemli bir yeri vardı. İpekböcekçiliği de ekonomik faaliyetler arasındaydı. Bölgede dut da yetişir ve pazarlanırdı.

Birinci Dünya Savaşı öncesinde Ağustos 1914'te Bahçecik'ten 18-45 yaş arası 1,000 ile 1,500 arası Ermeni erkek Osmanlı Ordusu tarafından askere alınmıştır. Osmanlı hükümetinin aldığı tehcir kararı Temmuz 1915 sonlarında Bahçecik'e ulaşmıştır. Beş gün içinde Bahçeciklilerin çoğu mallarının tümünü Müslüman halka satmıştır. 4 Ağustos 1915'te Bahçecik'ten ilk grup İzmit istasyonundan trenle Anadolu'ya gönderilmiştir. Bir hafta içinde kasabanın neredeyse tamamı, toplam 9,000 kişi Bahçecik'ten tehcir edilmiştir. Buradaki halk, Eskişehir, Konya, Pozantı, Osmaniye ve Katma (Suriye) üzerinden Deyrizor'a (Suriye) gönderilmiştir. Tehcir sırasında hayatta kalanlar, Halep, Şam, Humus, Beyrut ve Musul ile Irak, Suriye ve Lübnan'daki diğer şehirlere dağılmışlardır.

Tehcirden kaçarak dağlarda saklanan 250 civarında Ermeniden çok azı hayatta kalmıştır. Birinci Dünya Savaşı'nın ardından imzalanan Modros Mütarekesi sonrasında 2,000 civarında Bahçecikli, İtilaf Devletleri'nin himayesinde[5] memleketlerine geri dönmeyi başarmıştır. Bu kişiler, Bahçecik'teki eski hayatlarını canlandırabilmeleri için, Amerikan, İngiliz ve Ermeni cemiyetlerinden yardımlar almışlardır. 1922 yılında Yunan işgalinin sona ermesinin ardından Bahçecik'teki son Ermeniler de buradan ayrılmışlardır.

Cumhuriyet öncesi idari yapı

Bardizag'ın idari sınırları içinde 5 Ermeni, 1 Rum, 2 Müslüman (Gürcü) köyü bulunmaktaydı. Bunlar sırasıyla şunlardır:[1]

  • Dongel (Döngel), Laz Ermenilerden oluşan 75 haneli bir köydür.
  • Dongeli Sourpe (Döngel'in Azizi), Döngel'den bir miktar dışarıda yer alan, Laz Ermenilerden oluşan 28 haneli bir köydür. Köyün adı, burada bulunan Aziz Sarkis'in (Sergius) adını taşıyan bir şapelden kaynaklanmaktadır.
  • Ovadjek (Ovacık), Ermenilerden oluşan 500 haneli bir köydür. Burası çevrede çok zengin bir köy olarak bilinmekteydi.
  • Jamavay (Kilise Düzü) Laz Ermenilerden oluşan 40 haneli bir köydür.
  • Yeniköy, 500 haneli bir Rum köyüdür. Bardizaglılar tarafından Hrom Kiugh olarak anılırdı.
  • Zakar Kiugh (Sakar Beçke) 65 haneli bir Laz Ermeni köyü
  • İki Gürcü Müslüman köyü ise Hasarköy ve Tatarköy'dü.

Bardizag'ın merkezinde ise 1914 yılında tümü Ermeni olan 10,000 kişi yaşamaktaydı. Bardizag'da 1,400 ahşap ev ve 2,000 aile bulunmaktaydı. Bölgenin tamamı bir Türk bey ya da ağanın yönetimindeydi. Ancak Türk yönetici, yerel halkın yaşamına, bazı durumlar hariç müdahale etmezdi.[1]

Ana cadde üstünde, kilisenin yanında ve Ağa Çeşmesi denen çeşmenin karşısında hükümet konağı bulunmaktaydı. Değirmenderekökenli Türk ağalar tarafından yönetilen konakta vakıf ödemeleri ayni (tahıl gibi) olarak depolanmaktaydı. 1835 öncesindeki bazı ağalar, Hacı Paşa, Çelebi Ağa, Osman Ağa ve Ömer Ağa'dır. Ağanın oturduğu ev ise Yeniköy'de yer almaktaydı. Ağanın vergi toplama, asayişi sağlama, yargılama ve cezalandırma gibi görev ve yetkileri bulunmaktaydı.
Cumhuriyet dönemi
Kurtuluş Savaşı sonrasında Bardizaglı Ermeniler, İstanbul ve diğer şehirlere yerleşti. Bir kısmı da Yunanistan'a gitti. Bunların bir kısmı daha sonra 1947 yılında Ermenistan'a yerleşti. Bir kısmı ise Fransa ve çok sayıda diğer ülkeye yerleşti.[1]

Ermenilerin ayrılmasının ardından, Bahçecik'e önce yerel Müslüman halk, ardından da özellikle İkinci Dünya Savaşı'ndan sonra Balkanlar'dan gelen Müslüman göçmenler yerleştirilmiştir. Bahçecik Belediyesi de 1956 yılında kurulmuştur.[6]

TBMM’de 2008 yılında kabul edilen yasa ile son belediye başkanı Doğan Erol olan Bahçecik Belediyesi kapatılmıştır. Uzun yıllar boyunca Gölcük'e bağlı bir belde olan Bahçecik yeni düzenleme ile yeni kurulan Başiskele ilçesine bağlanmıştır. [7]

Mahalleleri

  • Damlar
  • Kılıçaslan
  • Körfez
  • Seymen
  • Şehit Ekrem

Bahçecikli bazı Ermeniler 
Mihran Azaryan, Mimar 
Bedros Kalfa Azaryan, Mimar
Ara Melkonian, Londra Komitas Enstitüsü uzmanı
Dr. Garabed Hatcherian, Doktor
Kurken Alemshah, (22 Mayıs 1907 – 14 Aralık 1947), besteci ve orkestra şefi
Bedros Dourian, Şair, oyun yazarı ve oyuncu
Zabel Essayan, Yazar
Hagop Der-Hagopian, Gazeteci, 1908-1914 arası Bahçecik belediye başkanı[8][9]
Ohannes Aram Kondayan, Robert Kolej eski hocalarından,Sandıktaki Hatıralar kitabının yazarı

 



 

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