Melkonyan



Levis und Miss Marple

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Hunde als  Familienmitglieder

Unsere Tochter Anusch hat etwa vor 15 Jahren einen acht Wochen alten Welpen (Hündin) Rasse Golden Retriever, von einem Züchter gekauft, und der Welpe bekam den Namen LEVIS. Nachdem die Hündin herangewachsen war, wurde sie ausgebildet. Levis und Frauchen sind wöchentlich nach Beckum gefahren, um die Hundeschule zu besuchen. Da die Hundeschule für unsere Tochter sehr interessant war, hat sie sich als Ausbilderin qualifiziert. LEVIS wurde sehr gut ausgebildet und hörte aufs Wort und war sehr gehorsam. LEVIS lebte in der Wohnung von Anusch in Münster. Jedes Mal, wenn Anusch beruflich oder wegen Urlaub nicht zu Hause war, wurde LEVIS nach Oelde zu uns gebracht. Damit hatte LEVIS zwei Zuhause. Sie fuhr nicht gerne Auto, aber sie musste trotzdem mit dem Auto hin und her fahren. Als sie bei uns war, ging ich  jeden Morgen und jeden Nachmittag mit ihr zuerst in den Wald und weiter in die Auen des Stadtparks spazieren. Eine Runde hat etwa 45 min gedauert. Diese Spaziergänge waren für sie und auch für mich sehr wichtig und auch gesund. Sie wurde so erzogen, dass sie ihre Geschäfte nicht in die Gärten fremder Leute machte und erledigte ihr großes Geschäft bei uns im Garten nur, wenn es unbedingt sein musste. Dies passierte aber sehr selten, da wir mit ihr zwei Mal am Tag spazieren gingen. Anusch ist mit ihr auch zwei Mal am Tag Gassi gegangen. Sie hatte immer Plastikbeutel bei sich für den Fall, wenn LEVIS ihr Geschäft auf dem Bürgersteig machen würde. Sie hat ihr Geschäft nie auf dem Bürgersteig gemacht, sie schämte sich, deshalb hat sie sich Plätze hinter Büschen gesucht und dann versteckt ihr Geschäft gemacht. Sie ist leider nur etwas mehr als 13 Jahre alt geworden.

Inzwischen hat unsere andere Tochter Talin auch eine acht Wochen alte Hündin von einem Züchter,  Rasse Französische Bulldogge, gekauft und sie MISS  MARPLE  genannt. Um den Hund gut ins neue Zuhause einzugewöhnen, hat Talin ihren Jahresurlaub von vier Wochen genommen und die ganze Zeit mit dem neuen Hausbewohner verbracht. MISS MARPLE wurde sehr verwöhnt, sie wurde, da sie so klein und schwarzweiß gepunktet ist, von allen geliebt. Jedes Mal, wenn Talin mit der Eisenbahn von Köln nach Oelde kam, brachte sie natürlich MM mit. Sie lag in der Tasche von Talin ganz ruhig im Zug. Danach wurde MM zu uns gebracht, wenn Talin ins Ausland in Urlaub flog. Am Anfang fühlte sich MM bei uns ohne ihr Frauchen nicht wohl. Sie stand vor der Tür, trauerte Stunde um Stunde. Bei jeder Bewegung vor der Tür wollte sie hinlaufen und ihr Frauchen begrüßen. Mit der Zeit ist sie ruhiger geworden und hat verstanden, dass hier auch Zuhause ist. Ich war am Anfang, wenn LEVIS in die Wohnung kam, nicht so begeistert, wie die Kinder und meine Frau. Ich habe mich damit abgefunden und mit der Zeit mich so an LEVIS gewöhnt, dass ich sie genau so lieb hatte wie ihr eigenes Frauchen.

Bei MM war es nicht so schlimm, da ich das ja jetzt schon kannte. MM wurde von allen geliebt und auch genauso wie bei Levis als Familienmitglied akzeptiert. Anscheinend werden die Tiere von den Melkonyaner sehr geliebt. Hier noch eine nette Geschichte. Nach dem wir in unserem Eigenheim wohnten, haben wir die zu schwachen Igel im Herbst eingesammelt und im Keller von Hand gefüttert und großgezogen. Meine Frau hat sie mit gekochten und Rühreiern gefüttert. Später haben wir Vögel, Hamster, Kaninchen und mongolische Wüstenrennmäuse gehabt. Als wir unser Reitpferd hatten, haben wir auch für den Pferdestall ein Kaninchen und danach zwei Ziegen gekauft, damit das Pferd sich im Stall nicht einsam fühlte. So sind die Melkonyaner. Jetzt kommt unsere MM sehr oft nach Oelde und bleibt meistens für einige Woche bei uns.


























































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