Melkonyan



Schleudern am 07.06.2013

Honigschleudern am 07.06.2013 

In diesem Jahr war das Wetter für die Bienen nicht so gut. Es war sehr kalt und regnerisch. Im April war es an einigen Tagen sonnig, dadurch waren die Bienen sehr fleißig, und die Königin legte fleißig Eier (Eiablage). Plötzlich wurde das Wetter kälter und es regnete. Diese Wetteränderung hat die Königin nicht vertragen und hörte auf Eier zu legen. Mitte April befand sich in meinen 3 Bienenvölkern  keine frische Brut mehr. Ich dachte, dass alle drei Königinnen tot seien. Ich war verzweifelt, ich fragte mich, was ich falsch gemacht habe. Ich konnte an meiner Arbeit keinen Fehler finden. Ende April, als sich das Wetter etwas gebessert hatte, habe ich festgestellt, dass die Königinnen voll in der Eiablage waren. Von meinen Völkern, die ich besitze, war nur ein Volk stark. Die beiden anderen Völker waren noch nicht so weit, um den Brutraum zu erweitern. Auf das Volk zwei habe ich noch eine Brutzarge aufgesetzt. In der ersten Woche im Mai habe ich die Honigzarge auf das Volk eins gesetzt. Volk zwei bekam nun auch den Honigraum. Volk drei war noch nicht so weit, die Königin war nicht so fleißig, wie die in den anderen zwei Völkern. An dem zweiten Wochenende im Mai stellte ich fest, dass die Königin von Volk eins durch einen Spalt neben dem Absperrgitter in den Honigraum eingedrungen war und dort an der unteren Seite auf drei Honigwaben, die voll mit Honig gefüllt waren, Eier gelegt hatte. Ich habe nun dieses Absperrgitter auf diese Zarge gesetzt und darüber die Dickwaben-Zarge. Dadurch wurde diese Zarge zur Brutwabenzarge. Danach setzte ich bei den beiden anderen Völkern jeweils eine Dickwaben-Honigzarge auf. Das Wetter war regnerisch und kalt, die Bienen haben den Honig, den sie gesammelt haben, selber verbraucht. Als das Wetter sich Anfang Juni besserte und es wärmer wurde, haben die Bienen sehr fleißig gearbeitet, so dass ich am Donnerstag, 07.06.2013, den Honig von Volk eins und zwei geschleudert habe. Zuerst habe ich den Wassergehalt mit dem Refraktometer gemessen. Der Wassergehalt beträgt 15,90%. Sieben Waben von Volk eins und 11 Waben von Volk zwei, die alle voll verdeckelt waren, konnte ich schleudern. Die Dickwaben waren noch nicht reif zu schleudern. Ich habe von 18 Normalmaßwaben 28 kg Honig für meinen Bedarf geerntet.
Da das Volk zwei sehr stark wurde, habe ich die Schwarmstimmung durch das Treiblingsverfahren  eingedämmt.
(Ich habe eine Futterwabe, zwei Leerwaben, zwei Mittelwände und sechs leer geschleuderte honigfeuchte Waben in eine Zarge gesetzt. Diese Zarge setzte ich dem abgeernteten Volk über dem Absperrgitter wieder auf, wie einen Honigraum. Am nächsten Tag gegen 17:00 Uhr habe ich diese Zarge abgenommen und sie auf den Beutenboden mit verschlossenem Flugloch als Volk 4, aufgesetzt. Danach habe ich eine Wabe mit ein bis zwei Tage alten  Eiern aus dem Volk zwei genommen und als Zuchtstoff in die Mitte des Treiblings eingesetzt. Vorher habe ich eine Wabe ohne Bienen aus der Mitte des Treiblings  genommen und zur Seite gelegt, um sie später in Volk zwei zu setzen.  Danach habe ich die leere Randwabe aus dem Treibling herausgenommen,  die darauf sitzenden Bienen in die Zarge abgefegt und die Wabe beidseitig mit Wasser besprüht, so dass alle Zellen mit Wasser befüllt waren und die Wabe wieder in das Volk gegeben.
 Anschließend gab  ich dem Volk zwei einen Honigraum zurück, der aus den verbliebenen leer geschleuderten Waben und Mittelwänden besteht.) 
Der Treibling blieb die ganze Nacht mit geschlossenem Flugloch im Bienenhaus. Am nächsten Tag, 09.06.2013, um 09:00 Uhr habe ich das Flugloch mit der kleinsten Öffnung für die Bienen freigegeben. Die Bienen warteten schon am Flugloch, sind aber nicht weggeflogen und liefen vor dem Flugloch herum. In ein paar Tagen werde ich feststellen, ob es mit diesem Ableger geklappt hat.

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