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201 Varroa-Kontrolle 2006

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Varroa-Kontrolle im August 2006

Ich zähle jeden Tag die abgefallenen Milben auf der Schublade und zwar unter einer Lupe.

Wie in jedem Jahr behandle ich meine Bienenvölker gegen die Varroa-Milbe. Es gibt verschiedene Methoden gegen die Varroa-Milbe zu kämpfen. Ich behandle im August meine Bienenvölker mit 85 % Ameisensäure und im Dezember, die brutfreie Zeit, mit Oxalsäure, dafür benutze ich den Varrox-Verdampfer.

Meine Arbeitsweise:

Nach der letzten Schleuderung des Honigs, Mitte bzw. Ende Juli, führe ich eine Gemüll-Diagnose durch, um den Befallgrad der Milben abzuschätzen. Die Schublade unter den Gitterboden ziehe ich, ohne die Bienen zu stören, heraus, stelle die Schublade unter die Lupe und zähle die in jedes Quadrat (die weiße Schubladenoberfläche habe ich mit Filzstift in Quadrate aufgeteilt) gefallenen Milben. Danach fege ich die Schublade und schiebe sie wieder unter dem Volk ein. Diese Arbeiten führe ich für jedes Volk einzeln durch und brauche dabei keinen Schleier und keinen Smoker. Den Milbenbefall notiere ich in meinem Formblatt.

Danach ziehe ich meinen Kittel und Gummihandschuhe an und fülle den Nassenheider-Verdunster mit 85% Ameisensäure jede mit 100 ml. Danach setze ich den Docht ein. Da im Juli dieses Jahres die Außentemperatur über 30 Grad C betrug, habe ich einen kleinen Docht (35x45 mm) eingesetzt.

In den Völkern mit zwei Zargen setze ich zwei Verdunster in die obere Zarge und zwar einen links und einen rechts jeweils hinter die letzten Brutwaben ein (meine Völker halte ich in DNM und Kaltbau). Jeden Tag zähle ich die abgefallenen Milben und trage sie in mein Formblatt ein. Nach vier Tagen nehme ich die Verdunster heraus und prüfe, wie viel AS pro Tag und Volk verdunstet ist. Meine jahrelange Erfahrung hat gezeigt, dass 40ml bei Zweizargen und 20 ml bei Einzargen-Völkern sehr gut gewirkt haben. In diesem Jahr habe ich nach acht Tagen die Dochtgrößen geändert (auf 45x65 mm), weil das Wetter nicht mehr so warm war wie vorher (25-27 Grad C) und weniger AS verdunstet ist. Die Behandlung mit Ameisensäure dauert solange bis keine Milbe auf der Schublade gefunden wird, und das sind ca. 20 Tage. Danach füttere ich alle meine Bienenvölker jeweils mit 2 Liter-Futterflaschen. Die Fütterung muss meiner Erfahrung nach spätestens bis zum 20. September abgeschlossen sein.Im November bzw im Dezember behandle ich alle Völker mit Oxalsäure und zwar mit Varrox-Verdampfer.

Alle vier Tage prüfe ich den Ameisensäure Behälter und notiere die Verdunstungsmenge, welche pro Tag verdunstet ist. Die von mir gezogenen roten Striche auf dem Behälter sind zur Erleichterung beim Messen, sie zeigen jeweils 20 ml an.

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